Savukoski heute: Wetter, Sommerwege am Kivitunturi und Nuorttijoki, wo man den Korvatunturi sieht, Lokale und Polarlicht-Chance.
Naturpfad am Kivitunturi: Zum Kivitunturi fahren Sie vom Zentrum von Savukoski 3,7 km Richtung Pelkosenniemi und dann 10 km auf einer Forststraße; die letzten 0,8 km sind eine schmale Straße, die im Winter nicht geräumt wird. Parken Sie auf dem Parkplatz am Kivitunturi. Der Pfad besteht aus zwei Runden, die sich teilweise überschneiden: Die kürzere Runde ist 5,9 km lang und mittelschwer, mit der anspruchsvolleren Runde über Sotsonportti kommen Sie insgesamt auf 9,5 km. Planen Sie 3–6 Stunden ein. Es gibt viele Anstiege, Treppen und steinige Abschnitte, und die Schlucht Pirunkuru überqueren Sie auf einer Metallbrücke mit Gitterrostboden. Am Weiher Äitipetäjänlampi steht eine Schutzhütte. Metsähallitus unterhält die überdachte Kochstelle und die Toilette bei Sotsonportti nicht mehr. Der Pfad ist ein Sommerweg.
Wanderweg am Nuorttijoki: Ein markierter Wildnisweg von 47,1 km am Fluss Nuorttijoki, für eine Wanderung von 2–3 Tagen im Sommer. Wegen seiner Länge und Abgeschiedenheit ist er recht anspruchsvoll. Der Weg verläuft nahe der Staatsgrenze, direkt neben der Grenzzone, und ist im Gelände orange markiert. Den Fluss überqueren Sie zweimal: am Wendepunkt auf der Hängebrücke am Kolsankoski und bei Haukinivat watend, wenn das Wasser niedrig ist, wobei Sie sich an einem Seil festhalten können, das für den Winter abgebaut wird. Bei Hochwasser gehen Sie denselben Weg auf derselben Flussseite zurück. Unterwegs gibt es offene Wildnishütten und die buchbaren Hütten Kärekeoja und Hirvashauta, die Sie im Voraus reservieren. Einige Einrichtungen im Urho-Kekkonen-Nationalpark werden nicht mehr instand gehalten; sehen Sie daher vor dem Aufbruch auf der Seite von Metsähallitus nach. Der Weg beginnt am Parkplatz Haukijärvenoja, etwa 100 km von Savukoski entfernt.
Korvatunturi: Ein Ausflug zum Aussichtspunkt Korvatunturinmurusta bedeutet 107 km mit dem Auto bis Kemihaara und danach eine Wanderung von 2–3 Tagen: Von Kemihaara am Rand des Urho-Kekkonen-Nationalparks führt ein markierter Weg zum Aussichtspunkt, von wo aus der Korvatunturi bei gutem Wetter zu sehen ist. Der Weg ist hin und zurück 40,7 km lang, wird im Winter nicht gepflegt, und Sie gehen denselben Weg zurück. Das 486 m hohe Fjäll selbst liegt in der Grenzzone an der Grenze zu Russland. Wer bis zum Korvatunturi selbst will, braucht eine Grenzzonengenehmigung des finnischen Grenzschutzes; örtliche Guides beantragen sie für Sie. Vor Korvatunturinmurusta zweigt ein Pfad in die Grenzzone ab, die im Gelände gelb markiert ist: Folgen Sie ihm nicht ohne Genehmigung. Wie die Gemeinde Savukoski schreibt, ist der Korvatunturi als Heimatberg des Weihnachtsmanns bekannt. Im Winter bringen örtliche Tourismusbetriebe Besucher laut der Gemeinde mit dem Schneemobil dorthin.
Heimatmuseum Puistola: Puistola, das 1947 fertiggestellte Haus von Väinö und Hilda Halonen, steht mitten im Kirchdorf am Kemijoki und ist seit dem Sommer 1998 ein Heimathaus. Die Ausstellungen zeigen ein Zuhause aus den 1950er-Jahren, den Lachs des Kemijoki, die Rentierhaltung in Kemin-Sompio und Savukoski sowie die Holzfällerarbeit. Im Sommer 2027 ist das Museum im Juni und Juli regelmäßig geöffnet, in der Wintersaison 2026–2027 nur für Gruppen nach Voranmeldung. Zu anderen Zeiten können Sie sich auf dem Museumshof auf eigene Faust umsehen.
Bohlenweg an der Salpa-Linie: Der nördliche Endpunkt der Salpa-Linie, der im Zweiten Weltkrieg gebauten finnischen Verteidigungslinie, liegt in Savukoski. Ein restaurierter Pfad von 1,2 km, davon 0,8 km auf Bohlen, beginnt am Rastplatz Sarvilampi, 1,5 km von Savukoski an der Straße nach Salla. Unterwegs stehen zwei restaurierte Befestigungen: ein finnischer Wachposten von 1940 und ein deutscher Beobachtungs- und Maschinengewehrstand von 1944. Der Pfad ist leicht. In der Nähe steht der Vogelbeobachtungsturm am Sarvilampi.
Martti und der obere Kemijoki: Martti ist ein kleines Dorf etwa 27 km vom Zentrum von Savukoski entfernt, dort, wo der Värriöjoki in den Kemijoki mündet. Durch das Dorf führt die Korvatunturi-Straße, die dem Kemijoki bis Kemihaara folgt. Der Kemijoki bei Martti ist ein beliebter Angelplatz, bekannt für seine natürlichen Bestände an Äschen, Renken und Forellen. Sie brauchen eine eigene Angelerlaubnis für den Abschnitt des Kemijoki bei Martti und müssen die staatliche Fischereiabgabe zahlen, sofern Sie nicht davon befreit sind. Beides ist online erhältlich. Prüfen Sie die altersabhängigen Befreiungen auf Eräluvat (eraluvat.fi), dem Online-Shop von Metsähallitus für Angel- und Jagderlaubnisse. Rentierhaltung und Forstwirtschaft sind die wichtigsten Erwerbszweige im Dorf.
Samperis Lokomotive in Tulppio: Anfang der 1910er-Jahre bestellte Hugo Richard Sandberg, im Volksmund Samperi, für seinen Holzeinschlag zwei Raupenlokomotiven aus Amerika; die Gemeinde nennt ihn den ersten maschinellen Holzeinschlag Lapplands. Die erste Ladung wurde am 21. Februar 1913 gefahren. Eine der Lokomotiven wurde 1988 von der Gemeinde Savukoski restauriert und an die alte Lokomotivstraße in Tulppio gebracht, etwa 90 km vom Kirchdorf, wo sie auf einem Betonsockel unter einem Schutzdach steht. Die andere steht im Forstmuseum in Rovaniemi.
Hotel-Restaurant Samperin Savotta: Hotel, Restaurant und Café am Fluss Kemijoki.
Lyytin Puoti ja Pubi: Dorfgrillessen, Pub, Kaffee und Brötchen; auch Kiosk und Post.